Baudenkmale in Lauscha, die es zu entdecken gilt...

Hier finden Sie Informationen zu folgenden Baudenkmalen:

Die Kirche zu Lauscha

Die Außenansicht der Kirche zu Lauscha
Die Kirche zu Lauscha
Innenansicht der Lauschaer Kirche
Innenansicht der Kirche
  • Kirchstraße 8 in Lauscha
  • Evangelisch-lutherische Pfarrkirche
  • Turm mit welscher Haube, Laterne und Dachfahne (Posaunenengel)
  • steinsichtiger Werksteinbau mit Schieferdach
  • vor der Kirche ist eine Hangterrasse mit hoher Stützmauer, hinter der Kirche befindet sich der Friedhof
  • in der Kirche hinter dem Altar und der Kanzel ist eine Taufkapelle
  • der Innenraum der Kirche ist schlicht gehalten mit einer umlaufenden dreiseitigen Empore sowie einer Kassettendecke
  • die großen Fenster der Kirche sind wertvolle Bleiglasfenster
  • erbaut ist die Kirche im Jugendstil
  • Bauzeit: 1910 - 1911
  • Architekt: Julius Zeißel, Leipzig

Müllerhaus, Hüttenplatz 3

Innenansicht des Müllershauses in Lauscha, Ansicht einer Innenwand mit Blockbauweise, Ansicht Balkendecke
Das Müllershaus in Lauscha
  • 2-geschossiger verschieferter Block- und Fachwerkbau mit Mansard-Walmdach
  • hoher Natursteinsockel (Grundmauer) mit Freitreppe
  • Keller mit Tonnengewölbe
  • das Erdgeschoß wurde in Blockbauweise mit Balkendecken errichtet
  • erbaut im 17. Jahrhundert, weiter ausgebaut bis ins 19. Jahrhundert

Das Bahnhofsgebäude in Lauscha

Außenansicht des Bahnhofgebäudes auf dem Gelände des Kopfbahnhofes in Lauscha
Lauscha Bahnhofsgebäude
  • Empfangsgebäude auf dem Bahnhofsgelände des Kopfbahnhofes Lauscha
  • zweigeschossiger Bau mit ehemals Schieferdach und Dachreiter auf Natursteingeschoß
  • teilweise historisches Inventar in der Schalterhalle
  • original erhaltene Holzsprossenfenster
  • Türeinfassungen mit Jugendstilelementen
  • erbaut zwischen 1911 und 1914

Stellwerk Kopfbahnhof Lauscha

Außenansicht des Stellwerkes für die Weichenstellung im Kopfbahnhof in Lauscha
Stellwerk Bahnhof Lauscha
  • ca. 300m südlich vom Bahnhofsgebäude befindet sich das Weichenstellwerk des Kopfbahnhofes Lauscha
  • dreigeschossiger Werksteinbau mit ehemals Schiefer-Walmdach
  • das Stellwerk ist an die Stützmauer angebaut
  • im Obergeschoß befindet sich eine historische Hebelbank zur Weichenstellung
  • erbaut wurde das Stellwerk 1913 nach Entwürfen von Jacobi und Steinbruck

Eisenbahnviadukt südlich des Lauschaer Bahnhofes

Blick auf das Eisenbahnviadukt südlich des Kopfbahnhofes in Lauscha
Eisenbahnviadukt Lauscha
  • das Viadukt ist Teil der Gesamtanlage des Lauschaer Kopfbahnhofes
  • es überspannt das Lauschatal zwischen Bahnhof und dem Lauschenstein
  • Bauweise: massive Bogenbrücke, unbewehrter Stampfbeton mit Natursteinverkleidung
  • die Inbetriebnahme des Viaduktes war Ende 1913

Kühnertshaus

Frontansicht des Kühnertshauses in Lauscha
Kühnertshaus
Kühnertshaus Inschrift
Kühnertshaus Inschrift
  • Das Haus wurde für den Christbaumschmuckfabrikanten Louis Kühnert im Jahr 1912 erbaut
  • im Jahr 1924 wurde das Haus durch einen Anbau erweitert
  • zweigeschossiger verputzter Ziegelbau mit Mansardendach
  • Putzgliederung im Jugendstil
  • 4-achsige Teilfront mit Kolossal-Lisenen
  • Giebel mit Sichtfachwerk
  • Inschrift-Kartuschen am Giebel und am Hauseingang
  • original erhaltene Innenausstattung, z.B. Fliesen und Wohnungseingänge

Spezielles Bogendach eines Wohnhauses

Innenansicht des in Lamellenbauweise errichteten Dachstuhles eines Lauschaer Wohnhauses
Lamellendach
Außenansicht des Daches
Außenansicht des Daches
  • Standort: Lauscha, in der Nähe des Eisenbahnviaduktes
  • dreigeschossiges beschiefertes Wohnhaus mit Zollbau-Lamellendach
  • errichtet wurde das Gebäude für den Glasaugenfabrikanten Karl Greiner-Petter im Jahr 1930 (Max Greiner, Lauscha)
  • Dachkonstruktion als Bogendach, straßenseitig als Walmdach, hofseitig als Satteldach
  • Ausführung in Holz-Lamellen-Bauweise (erstmalig erprobt 1906)

Hauptpumpwerk Wasserversorgung Lauscha

Vorderansicht des Hauptpumpwerkes der Wasserversorgung in Lauscha mit dem Kunststeinportal des Einganges
Hauptpumpwerk Lauscha
  • Standort: Lauscha, Bahnhofstraße 62
  • eingeschossiger verschieferter Massivbau mit Krüppelwalmdach
  • Bruchsteinsockel mit Quadergliederung
  • Eingang als Kunststeinportal, das Bogenoberlicht ist mit Sprossen
  • original erhaltene Fensterverglasung
  • Baujahr: 1910

Gruft der Familie Kühnert

Vorderansicht der Gruft der Fabrikantenfamilie Kühnert
Familiengruft Kühnert
  • Standort: Westhang des Pappenheimer Berges, Parkplatz Obermühle
  • gebaut in Grottenform
  • Massivbau aus Beton mit Natursteinverblendungen
  • diverse Bauplastiken wie Sanduhr oder Fackeln
  • Eingang und Fenster sind mit Eisengittern verschlossen
  • das Gelände um die Gruft wurde parkartig gestaltet
  • erbaut wurde die Gruft im Jahr 1910 im Jugendstil
  • Sanierung der Kühnertsgruft im Herbst 2011, siehe auch Pressemitteilung Freies Wort

Historisches Umspannwerk

Vorderansicht des historischen Umspannwerkes von Lauscha mit BLick auf den Eingang des angebauten Wohnhauses
Umspannwerk Lauscha
Seitenansicht des Umspannwerkes mit Schriftzug
Schriftzug am Umspannwerk
  • Standort: Lauscha, Straße der Jugend
  • ehemaliges Umspannwerk für die Stromversorgung von Lauscha
  • turmartiges Gebäude mit Walmdach und angebautem Wohnhaus
  • spätexpressionistische Bauformen (Lisenen mit Dreieckgiebeln)
  • Schriftzug am Turm "Licht- und Kraftwerke Südthüringen GmbH Sonneberg"
  • im Wohnhaus original erhaltener Treppenaufgang
  • erbaut zwischen 1925 und 1926

Großes Rundbogenfenster, Bleiverglasung

Innenansicht des bleiverglasten historischen Rundbogenfensters eines  1910 erbauten Wohnhauses in Lauscha
bleiverglastes Rundbogenfenster
  • Standort: Lauscha, Straße des Friedens 74
  • Wohnhaus mit Anbau
  • das Rundbogenfenster befindet sich im Treppenhaus, es ist ein bleiverglastes Fenster (Opalglas), die Glasmalerei wurde von E. Knoch (Coburg) angefertigt
  • das Gebäude ist 1-geschossig mit Satteldach, das Erdgeschoß ist als Putzbau auf Sockel ausgeführt
  • Kniestock und Giebel mit Schieferverkleidung bzw. Holzverkleidung
  • am bzw. im Gebäude findet man Säulen- und Pilastergliederung sowie diverse Schnitzereien
  • die Innenausstattung wie Türen, Treppenhaus und Heizkörper sind original erhalten
  • das Haus wurde 1910 von Hr. Müller-Pathle (Bauherr) erbaut

Quellennachweis Texte und Bilder Baudenkmale

Quellennachweis Baudenkmale:

  • Texte mit freundlicher Genehmigung des Landratsamtes Sonneberg, Untere Denkmalschutzbehörde
  • Bilder: Klaus Dietrich Zeutschel, Sonneberg