Lauscha im Thüringer Wald

Winter in Lauscha mit Blick über den Hüttenplatz in Richtung des Ortsteils Ernstthal
Winter in Lauscha

Lauscha mit seinem Ortsteil Ernstthal grenzt im Nordosten direkt an den Rennsteig, den wohl berühmtesten Wanderweg Deutschlands.

Die schiefergedeckten Häuser unseres Glasbläserortes schmiegen sich an die steilen Hänge der um die 800 Meter hohen Berge und lösen beim Betrachter märchenhafte Phantasien aus.

Lauscha lebt seit mehr als 400 Jahren vom Glas. Eine solche, fast ausschließliche Prägung eines ganzen Ortes über eine solch lange Zeit ist schon etwas Außergewöhnliches. Hier kann man es "begreifen".

Christbaumschmuck und Glaskunst in einer bemerkenswerten Vielfalt und Schönheit prägen das Ortsbild.

In Lauscha gibt es keinen Marktplatz, sondern den "Hüttenplatz". Von ihm gingen mehr als 20 Glashüttengründungen aus. Es entstanden ganze Ortschaften und Betriebszweige in der näheren und weiteren Umgebung.

Im "Weihnachtsland" ist das ganze Jahr Weihnachten. In der Farbglashütte, die einst von Elias Greiner-Vetter-Sohn gegründet wurde, taucht der Besucher in eine einzigartige Glaswelt ein. In den zahlreichen Glasbläserwerkstätten kann jeder das traditionelle Handwerk der Glasbläserkunst life erleben und bestaunen. Das Glasbläserhandwerk, wie es in Lauscha ausgeübt wird, ist in seiner Qualität und Vielfalt unverwechselbar.

Inmitten der Berge des Thüringer Waldes läßt es sich hervorragend und ausgiebig in einer einzigartigen Natur wandern. Sie können über die "Gute Nacht" das Tal der "Alten Mutter" erreichen, durch die "Mordschlucht" gehen, das "Teufelsholz" umrunden, über den "Pappenheimer" die "Richtstatt" und den "Giftiggrund" erkunden. Über die "Schlange", die "Eller" und den "Frosch" erreicht man das Schwimmbad im Tal der Steinach. Der neueste und zertifizierte Wanderweg führt Sie über "6 Kuppen" direkt an Lauscha in einer Höhe von bis zu 867 m vorbei.

Ist Ihnen das zu anstrengend, besichtigen Sie doch einfach im Vorbeigehen die "Marktiegelschanze" in Lauscha, auf der so gut wie alle namhaften Skispringer der Vergangenheit und Gegenwart ihr Debüt gaben.

Oder gehen Sie den "Glashüttenrundweg", der Sie in kurzer Zeit an die Standorte von 8 Glashütten in Lauscha und Ernstthal führt, die zum Teil heute noch, natürlich modernisiert, in Betrieb sind.

Hier werden Ihnen Lauschaer Persönlichkeiten "begegnen", die Weltbedeutung erlangten. Unter ihnen Dr. Ludwig Karl Böhm, der zusammen mit Edison die erste Glühlampe der Welt erfunden hat. Oder Ludwig Müller-Uri, der Erfinder des modernen menschlichen Glasauges. Auch der Lauschaer Glasbläsersohn Reinhard Heß, der erfolgreichste Skisprungtrainer aller Zeiten, wird sich hier in Erinnerung bringen. Vielleicht begegnen Sie auch der Lauschaer Glasprinzessin!

Sie werden in Lauscha eine Mundart zu hören bekommen, die Sie wahrscheinlich nicht verstehen, die aber einzigartig ist. "Herle", "Fräle", "Bendeschlegel" und "Mellichstöck" ... gibt es nur bei uns!

Sie sind neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns doch einfach! Wir freuen uns darauf!

Winter in Lauscha mit Blick über den Hüttenplatz in Richtung des Ortsteils Ernstthal
Winter in Lauscha